Der belarussische Premierminister besuchte das Zentrum der Islamischen Zivilisation in Usbekistan

Alexander Turtschin. Foto der Pressestelle des ZIZ

Eine Delegation unter der Leitung des belarussischen Premierministers Alexander Turtschin besuchte das Zentrum der Islamischen Zivilisation in Usbekistan. Darüber berichtet die Pressestelle des Zentrums.

Die Gäste wurden vom usbekischen Premierminister Abdulla Aripov, dem Direktor des Zentrums Firdavs Abdukhalikov und dem Akademiker Akbar Hakimov begleitet.

Der belarussischen Delegation wurden Ausstellungen präsentiert, die die dreitausendjährige Geschichte Usbekistans, einzigartige historische Artefakte und moderne Multimedia-Lösungen widerspiegeln.

Im Bereich der vorislamischen Periode informierte sich die Delegation über Materialien zur Entwicklung alter Zivilisationen und deren wissenschaftlichen und kulturellen Errungenschaften. In den Sälen, die der Ersten und Zweiten Renaissance gewidmet sind, wurden seltene Exponate aus der Timuridenzeit, Beispiele der Miniaturkunst besichtigt und Informationen zu architektonischen Denkmälern erhalten.

Den Gästen wurde über die Arbeit des ZIZ berichtet, verlorene Werke des kulturellen Erbes aus ausländischen Galerien und Auktionen zu suchen und zurückzuholen, sowie über die Perspektiven der internationalen Zusammenarbeit in diesem Bereich.

„Dieser Komplex zeichnet sich durch seinen Umfang und sein durchdachtes Konzept aus. Er ermöglicht es, mit großen Zivilisationen in Berührung zu kommen, deren Erbe über Jahrtausende zu uns gelangt ist. Die hier entstehenden Emotionen sind schwer mit einem Wort auszudrücken. Die Ausstellung hinterlässt einen tiefen und gehaltvollen Eindruck. Solche Projekte sind zweifellos auf die langfristige Entwicklung des Landes ausgerichtet“, bemerkte Turtschinow.

ℹ️ Das Zentrum der Islamischen Zivilisation wurde in Taschkent neben dem Komplex Hast-Imam errichtet. Das Gebäude ist im Stil mittelalterlicher Architekturdenkmäler ausgeführt, mit vier Portalen von jeweils 34 Metern Höhe und einer zentralen Kuppel von 65 Metern. Hier sind ein Koran-Saal, ein Konferenzsaal mit 460 Plätzen und ein Museum eingerichtet, dessen Ausstellungen die gesamte Geschichte Usbekistans abdecken – von vorislamischen Zeiten bis zur Gegenwart. Das ZIZ soll zu einer Plattform für das Studium des Erbes der Vorfahren und dessen aktuelle Interpretation in Zusammenarbeit mit der Internationalen Islamischen Akademie Usbekistans sowie mit wissenschaftlich-aufklärerischen Zentren auf der ganzen Welt werden. Die Eröffnung des Zentrums ist für das Frühjahr 2026 geplant.

Alle Materialien zum Thema sind im Beitrag verfügbar: Eröffnung des Zentrums für Islamische Zivilisation in Taschkent.